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50 Jahre CDU Bezirksverband Pronstorf

(vlnr) CDU Landtagskandidat Sönke Siebke, CDU Kreisgeschäftsführer Jörg Feldmann, Jubilar Friedrich-Wilhelm Hildebrandt (40 Jahre CDU), CDU Bezirksverbandsvorsitzende Bettina Albert, Jubilar Gerhard Ahnfeldt (50 Jahre CDU), CDU Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann und der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Tobias Koch

Reinsbek – Am Freitag feierte der CDU-Bezirksverband Pronstorf im Bekhuus in Reinsbek sein fünfzigjähriges Jubiläum. Wegen Corona fand das Fest mit einem Jahr Verspätung statt. Die Vorsitzende Bettina Albert konnte als Redner für dieses nicht alltägliche Jubiläum den stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Tobias Koch, den CDU Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, den CDU Landtagskandidaten Sönke Siebke aus Schmalensee und den ehemaligen CDU Kreisvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretär Peter Kurt Würzbach gewinnen.

Die ca. 40 Festgäste erlebten Ehrungen und hörten zahlreiche Anekdoten.

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der CDU wurde Gerhard Ahnfeldt aus Westerrade mit der goldenen Ehrennadel besonders geehrt. Eine Urkunde und die silberne Treuenadel erhielt Friedrich-Wilhelm Hildebrandt für 40 Jahre in der CDU. Den Gründungsmitgliedern Hans-Peter Sager und Heinrich Koth wird die Vorsitzende ihre Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt übergeben, da diese nicht teilnehmen konnten.

Im Herbst 1970 wurde in der Strengliner Mühle der Bezirksverband CDU Pronstorf für die Gemeinden Pronstorf, Geschendorf, Westerrade und Strukdorf gegründet. Unter der Leitung von Geschäftsführer Bruno Hübner stimmten die Mitglieder Emil Preiskorn, Helmut Schröder, Hugo Wolf Hans Peter Sager, Walter Dölger, Ludwig König und in Abwesenheit Christian Graf zu Rantzau für die Gründung.

Im Herbst 1970 wurde zur ersten Mitgliederversammlung geladen. Hier wurde der Verband satzungsgemäß gegründet.  Vorsitzender wurde Hans Peter Sager aus Strukdorf. Inzwischen gab es weitere Mitglieder wie zum Beispiel Gerhard Ahnfeldt und Heinrich Koth. . Die  Art des Verbandes war einmalig in Schleswig-Holstein, da er 4 Gemeinden vertrat und eine eigene Kassenführung hatte.

Die ersten Projekte des Verbandes waren unter anderem Vorschläge für den ersten Kreisentwicklungsplan, Planung und Ausführung eines Gemeinschaftsraumes und die Wiederansiedlung eines Arztes in Geschendorf

Der Verband erreichte im Laufe der Jahre eine Stärke von ca. 90 Mitgliedern.

Zur Kommunalwahl 1974 wurden Ortsverbände im Rahmen des Gesamtverbandes in Pronsdorf, Westerrade und Geschendorf gegründet. Hans Peter Sager gab den Vorsitz 1978 ab, weil er als Kreistagsabgeordneter Ansprechpartner für alle Mitglieder im Wahlkreis sein wollte. Sein Nachfolger wurde Heinrich Koth.

Der CDU Kreisvorsitzende Gero Storjohann konnte sich bereits auf dem Weg zur Feier von der Aktivität des Bezirksverbandes überzeugen. Seine Bundestagsplakate sah er entlang des ganzen Weges an Lampen und Zäunen.

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Ehrengast Niclas Herbst beim „Aalutsetten in de Schlie“

Fotos Niclas Herbst (2.von Rechts) und Peter Harry Carstensen (links) entlassen zusammen mit der ehemaligen Europapolitikerin Ulrike Rodust Jungaale zu einer langen Meereswanderung in die Schlei.

Scheckübergabe von der Nord-Ostsee Sparkasse an die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“

Maasholm – Die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“ und der „Förderverein zur Erhaltung maritimer Lebensarten und Lebensformen e.V.“ startete am Donnerstag in Maasholm das traditionelle“ Aalutsetten in de Schlie“. Ehrengast war in diesem Jahr der Europaabgeordnete Hr. Niclas Herbst.

In seiner Rede versicherte Niclas Herbst als überzeugtes Mitglied im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments unter Applaus seinen weiteren Einsatz für den Erhalt des Aalfangs als erhaltenswertes europäisches Kulturguts und als europäisches Handwerk, das zu Schleswig-Holstein gehört.

„Im Herbst steht als Abschluss eines langen Entscheidungsprozesses eine Erhöhung der Förderungssumme im neuen Fonds in Aussicht um eine Fördersumme in der Höhe vom Mecklenburg-Vorpommern auch für die Schlei-Region zu erreichen,“  bezeichnet Niclas Herbst die Aussetzung der Aale als Teil des europäischen Aalmanagements.

Lobende Worte fand der Europaabgeordnete auch für Ulrike Rodust, seine Vorgängerin im Fischereiausschuss, die auf der Versammlung besonders geehrt wurde.

Für die Schleifischer beschreibt Jörn Ross die besondere Aktion:

Viele äußere Einflüsse haben den Aalbestand in der Schlei und in der Ostsee dezimiert. Deshalb wollen und müssen wir den Aal in die Schlei zurückbringen. Die einzige Möglichkeit ist das Einsetzen von Jungaalen – ein besonderes Ereignis, das wir gemeinsam mit Euch und Ihnen angehen wollen.

In diesem Jahr jährt sich unserer Aalbesatz zum 12. Mal! Seit 2010 besetzen wir mittlerweile die Schlei mit Jungaalen. Damals starteten wir mit einem Besatz von 33 000 Stück vorgestreckter Aale (10 g pro Stück) für 13 000 Euro. In diesem Jahr werden wir insgesamt 490 000 Aale, davon 350 000 SEG-zertifizierte französische Glasaale und 140 000 vorgestreckte Aale (auf 5 g vorgemästete Glasaale), zu insgesamt 79 180 Euro inkl. MwSt. aussetzen. 60 % dieser Summe werden über öffentliche Mittel aus der Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert.

Grundlage unseres Aalbesatzes ist die EU-Aalverordnung von 2007. Ihr ausdrückliches Ziel ist die Erholung des Europäischen Aalbestandes. Aber jedes Land darf seinen eigenen Weg wählen. So hat Irland die Küstenfischerei auf Aal total verboten, Dänemark hat die Hobbyfischerei und die Nebenerwerbsfischerei auf Aal begrenzt. Deutschlands Plan basiert hauptsächlich auf dem Aussetzen von kleinen Aalen und das in großen Mengen. Wenn wir diesen Plan nicht einhalten, würde die Aalfischerei endgültig verboten!

Wir Fischer unterstützen den Aalbesatz vor allem, 1.) damit wir irgendwann wieder ordentliche Aalfänge haben und 2.) damit ein Teil der Aale zur Sargassosee abwandert, dort laicht und der Nachwuchs wieder an unsere Küsten zurückkommt.

Das Einmalige an unserem Aalbesatzprogramm an der Schlei ist, dass hier nicht Angler ODER Fischer die Fische aussetzen, sondern hier sind es ANGLER UND FISCHER. Mit dabei sind die Fischer aus Schleswig, Arnis, Kappeln und Maasholm sowie die Angler von der Schlei. Aber sie sind nicht allein, denn auch die Schleigemeinden, viele Restaurants, alle Räuchereien an der Schlei, die Verbände der Angler und Fischer, unsere Fischereigenossenschaften, der Naturpark Schlei, viele Einzelpersonen und mehrere Werften beteiligen sich.

Darauf können wir stolz sein! Die ersten positiven Ergebnisse haben wir bereits. Es werden mittlerweile viel mehr Aale gefangen als noch vor einigen Jahren. Der Aal gehört zur Schlei, wie der Schleswiger Dom zu Schleswig.

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Landtag beschließt weitere Verbesserungen bei der KiTa-Finanzierung

Landtag beschließt weitere Verbesserungen bei der KiTa-Finanzierung

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Ole-Christopher Plambeck MdL und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Seit dem 1. Januar 2021 ist die KiTa-Reform in Kraft. Heute (26.08.2021) hat der Schleswig-Holsteinische Landtag auf Antrag der Fraktionen von CDU, Grünen und FDP weitere Verbesserungen in der KiTa-Finanzierung auf den Weg gebracht. Hierzu erklären die Segeberger Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck:

„Der Beitragsdeckel für einen Ganztags-Krippenplatz sinkt noch einmal um 56,40 Euro im Monat, der Landeszuschuss für die Kommunen steigt um fast 20 Millionen Euro jährlich und zukünftig werden die KiTas bei Kindern mit Inklusionsbedarf von regionalen Inklusionszentren unterstützt. Eltern mit einem Kind in der Krippe und vollem Beitragssatz für einen Ganztagsplatz sparen damit zukünftig über 600 Euro im Jahr“, fassen Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck die beschlossenen Verbesserungen zusammen.

Möglich mache all dies eine umsichtige Planung der KiTa-Reform. Bei der Umstellung des zuletzt vollkommen undurchsichtigen Systems der KiTa-Finanzierung auf das neue Standard-Qualitäts-Kosten-Modell sei mit jährlichen Personalkostensteigerungen von 3% und mit einem Anstieg des Betreuungsbedarfs von 2,5% pro Jahr gerechnet worden. Tatsächlich sei in beiden Bereichen der Anstieg nur knapp halb so hoch ausgefallen, weshalb sich nunmehr ein freier Finanzspielraum von 45 Millionen Euro im Jahr ergäbe.

„Diese Mittel bleiben selbstverständlich in KiTa-System und kommen wie versprochen den drei Zielen zugute, die wir im Jamaika-Koalitionsvertrag vereinbart hatten, nämlich Eltern und Kommunen zu entlasten sowie die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern“, erläutert Ole Plambeck.

„Von den landesweit geplanten 16 Inklusionszentren werden zwei Zentren auch im Kreis Segeberg entstehen. Ein Inklusionszentrum davon wird in Norderstedt aufgebaut. Von den beiden Zentren aus werden Multi-professionelle Teams aus voraussichtlich je acht neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die KiTas im Kreis bei der Betreuung von Kindern mit Inklusionsbedarf unterstützen sowie Fortbildungs- und Beratungsangebote unterbreiten“, erklärt Rathje-Hoffmann.

Eine Besonderheit stelle dabei das laufende Jahr 2021 dar. Die freien Mittel würden in diesem Jahr auch für ein Aufholprogramm genutzt, um den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen.

„Die Corona-Pandemie hat insbesondere den Kleinsten in unserer Gesellschaft viel abverlangt. Die für ihre Entwicklung wichtigen sozialen Kontakte haben durch die Einschränkungen beim KiTa-Besuch und die Corona-Regeln stark gelitten. Mit dem Aufholprogramm möchten wir den KiTas deshalb zusätzliche Gelder zukommen lassen, damit sie Aktivitäten zur Sprachförderung, Sport- und Bewegungsprogramme und Hilfen für den Übergang auf die Grundschule organisieren können“, betonen Katja Rathje-Hoffmann und Ole Plambeck.

Eine entsprechende Förderrichtlinie befinde sich bereits in der Abstimmung zwischen dem Sozialministerium und den KiTa-Trägern. Die Auszahlung der Gelder werde anschließend noch in diesem Jahr beginnen, damit das Corona-Aufholprogramm möglichst schnell gestartet werden könne.

 

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