Ausgehtipp für Sonntag – Vossi und Gero Storjohann auf ein Bier in Henstedt-Ulzburg

Henstedt-Ulzburg – „Ich freue mich sehr im Wahlkampf von Gero Storjohann mit Auszügen aus meinem Jubiläumsprogramm `50 Jahre Nachwuchstalent` dabei sein zu dürfen. Ich werde alles geben, was die Corona-Verordnungen so zulassen,“ kündigt Vossi (Uwe Voss)* seinen Auftritt am Sonntag 29. August um 15 Uhr Im Restaurant Aurora, Rathausplatz 1 in Henstedt-Ulzburg an. Die CDU-Henstedt-Ulzburg lädt zu der unterhaltsamen Infoveranstaltung „auf ein Bier mit Gero Storjohann“ Gäste ein, die coronabedingt geimpft, genesen oder getestet sein müssen. Wahlweise gibt es natürlich auch alkoholfreie Getränke. Der Eintritt ist frei. Es gibt 2 Tagesreisen nach Berlin zu gewinnen.

In den kommenden Wochen wird es zudem in Henstedt-Ulzburg CDU- Infostände an verschiedenen Standorten geben, an denen die CDU aktuell angeboten und über die Bundestagswahl informiert wird. „Uns ist es besonders wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen,“ erklärt Margitta Neumann, CDU- Ortsvorsitzende.

*Zu Vossi
Vossi, der Sänger, Entertainer und Hörbuchautor im absoluten Unruhestand aus Nahe unterhält mit Backstage-Geschichten aus seinem Hörbuch „EINER GEHT NOCH! Aus dem Leben eines Discjockeys“. Auf unterhaltsame Weise erfahren die Gäste von persönlichen Erlebnissen mit Prominenten wie den Scorpions, Falco und Roy Black bis zur Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dazu interpretiert er eigene Hits und passende Rock & Pop Classics aus den 60’er bis 90’er Jahren auf seine eigene unnachahmliche Art. Der Auftritt lässt die Erinnerungen an Zeltfest-Discos, TT-Musikdampfer-Programme auf der Ostsee und Fernsehauftritte von der Aktuellen Schaubude bis zur ARD-Superlachparade zusätzlich lebendig werden.

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50 Jahre CDU Bezirksverband Pronstorf

(vlnr) CDU Landtagskandidat Sönke Siebke, CDU Kreisgeschäftsführer Jörg Feldmann, Jubilar Friedrich-Wilhelm Hildebrandt (40 Jahre CDU), CDU Bezirksverbandsvorsitzende Bettina Albert, Jubilar Gerhard Ahnfeldt (50 Jahre CDU), CDU Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann und der stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Tobias Koch

Reinsbek – Am Freitag feierte der CDU-Bezirksverband Pronstorf im Bekhuus in Reinsbek sein fünfzigjähriges Jubiläum. Wegen Corona fand das Fest mit einem Jahr Verspätung statt. Die Vorsitzende Bettina Albert konnte als Redner für dieses nicht alltägliche Jubiläum den stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Tobias Koch, den CDU Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, den CDU Landtagskandidaten Sönke Siebke aus Schmalensee und den ehemaligen CDU Kreisvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretär Peter Kurt Würzbach gewinnen.

Die ca. 40 Festgäste erlebten Ehrungen und hörten zahlreiche Anekdoten.

Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der CDU wurde Gerhard Ahnfeldt aus Westerrade mit der goldenen Ehrennadel besonders geehrt. Eine Urkunde und die silberne Treuenadel erhielt Friedrich-Wilhelm Hildebrandt für 40 Jahre in der CDU. Den Gründungsmitgliedern Hans-Peter Sager und Heinrich Koth wird die Vorsitzende ihre Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt übergeben, da diese nicht teilnehmen konnten.

Im Herbst 1970 wurde in der Strengliner Mühle der Bezirksverband CDU Pronstorf für die Gemeinden Pronstorf, Geschendorf, Westerrade und Strukdorf gegründet. Unter der Leitung von Geschäftsführer Bruno Hübner stimmten die Mitglieder Emil Preiskorn, Helmut Schröder, Hugo Wolf Hans Peter Sager, Walter Dölger, Ludwig König und in Abwesenheit Christian Graf zu Rantzau für die Gründung.

Im Herbst 1970 wurde zur ersten Mitgliederversammlung geladen. Hier wurde der Verband satzungsgemäß gegründet.  Vorsitzender wurde Hans Peter Sager aus Strukdorf. Inzwischen gab es weitere Mitglieder wie zum Beispiel Gerhard Ahnfeldt und Heinrich Koth. . Die  Art des Verbandes war einmalig in Schleswig-Holstein, da er 4 Gemeinden vertrat und eine eigene Kassenführung hatte.

Die ersten Projekte des Verbandes waren unter anderem Vorschläge für den ersten Kreisentwicklungsplan, Planung und Ausführung eines Gemeinschaftsraumes und die Wiederansiedlung eines Arztes in Geschendorf

Der Verband erreichte im Laufe der Jahre eine Stärke von ca. 90 Mitgliedern.

Zur Kommunalwahl 1974 wurden Ortsverbände im Rahmen des Gesamtverbandes in Pronsdorf, Westerrade und Geschendorf gegründet. Hans Peter Sager gab den Vorsitz 1978 ab, weil er als Kreistagsabgeordneter Ansprechpartner für alle Mitglieder im Wahlkreis sein wollte. Sein Nachfolger wurde Heinrich Koth.

Der CDU Kreisvorsitzende Gero Storjohann konnte sich bereits auf dem Weg zur Feier von der Aktivität des Bezirksverbandes überzeugen. Seine Bundestagsplakate sah er entlang des ganzen Weges an Lampen und Zäunen.

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Ehrengast Niclas Herbst beim „Aalutsetten in de Schlie“

Fotos Niclas Herbst (2.von Rechts) und Peter Harry Carstensen (links) entlassen zusammen mit der ehemaligen Europapolitikerin Ulrike Rodust Jungaale zu einer langen Meereswanderung in die Schlei.

Scheckübergabe von der Nord-Ostsee Sparkasse an die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“

Maasholm – Die Bürgerinitiative „Aalutsetten in de Schlie“ und der „Förderverein zur Erhaltung maritimer Lebensarten und Lebensformen e.V.“ startete am Donnerstag in Maasholm das traditionelle“ Aalutsetten in de Schlie“. Ehrengast war in diesem Jahr der Europaabgeordnete Hr. Niclas Herbst.

In seiner Rede versicherte Niclas Herbst als überzeugtes Mitglied im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments unter Applaus seinen weiteren Einsatz für den Erhalt des Aalfangs als erhaltenswertes europäisches Kulturguts und als europäisches Handwerk, das zu Schleswig-Holstein gehört.

„Im Herbst steht als Abschluss eines langen Entscheidungsprozesses eine Erhöhung der Förderungssumme im neuen Fonds in Aussicht um eine Fördersumme in der Höhe vom Mecklenburg-Vorpommern auch für die Schlei-Region zu erreichen,“  bezeichnet Niclas Herbst die Aussetzung der Aale als Teil des europäischen Aalmanagements.

Lobende Worte fand der Europaabgeordnete auch für Ulrike Rodust, seine Vorgängerin im Fischereiausschuss, die auf der Versammlung besonders geehrt wurde.

Für die Schleifischer beschreibt Jörn Ross die besondere Aktion:

Viele äußere Einflüsse haben den Aalbestand in der Schlei und in der Ostsee dezimiert. Deshalb wollen und müssen wir den Aal in die Schlei zurückbringen. Die einzige Möglichkeit ist das Einsetzen von Jungaalen – ein besonderes Ereignis, das wir gemeinsam mit Euch und Ihnen angehen wollen.

In diesem Jahr jährt sich unserer Aalbesatz zum 12. Mal! Seit 2010 besetzen wir mittlerweile die Schlei mit Jungaalen. Damals starteten wir mit einem Besatz von 33 000 Stück vorgestreckter Aale (10 g pro Stück) für 13 000 Euro. In diesem Jahr werden wir insgesamt 490 000 Aale, davon 350 000 SEG-zertifizierte französische Glasaale und 140 000 vorgestreckte Aale (auf 5 g vorgemästete Glasaale), zu insgesamt 79 180 Euro inkl. MwSt. aussetzen. 60 % dieser Summe werden über öffentliche Mittel aus der Fischereiabgabe und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert.

Grundlage unseres Aalbesatzes ist die EU-Aalverordnung von 2007. Ihr ausdrückliches Ziel ist die Erholung des Europäischen Aalbestandes. Aber jedes Land darf seinen eigenen Weg wählen. So hat Irland die Küstenfischerei auf Aal total verboten, Dänemark hat die Hobbyfischerei und die Nebenerwerbsfischerei auf Aal begrenzt. Deutschlands Plan basiert hauptsächlich auf dem Aussetzen von kleinen Aalen und das in großen Mengen. Wenn wir diesen Plan nicht einhalten, würde die Aalfischerei endgültig verboten!

Wir Fischer unterstützen den Aalbesatz vor allem, 1.) damit wir irgendwann wieder ordentliche Aalfänge haben und 2.) damit ein Teil der Aale zur Sargassosee abwandert, dort laicht und der Nachwuchs wieder an unsere Küsten zurückkommt.

Das Einmalige an unserem Aalbesatzprogramm an der Schlei ist, dass hier nicht Angler ODER Fischer die Fische aussetzen, sondern hier sind es ANGLER UND FISCHER. Mit dabei sind die Fischer aus Schleswig, Arnis, Kappeln und Maasholm sowie die Angler von der Schlei. Aber sie sind nicht allein, denn auch die Schleigemeinden, viele Restaurants, alle Räuchereien an der Schlei, die Verbände der Angler und Fischer, unsere Fischereigenossenschaften, der Naturpark Schlei, viele Einzelpersonen und mehrere Werften beteiligen sich.

Darauf können wir stolz sein! Die ersten positiven Ergebnisse haben wir bereits. Es werden mittlerweile viel mehr Aale gefangen als noch vor einigen Jahren. Der Aal gehört zur Schlei, wie der Schleswiger Dom zu Schleswig.

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